Kleinflugzeug-Technologien
Das DLR betreibt in Aachen-Merzbrück das Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien und forscht dort unter anderem am elektrischen und hybridelektrischen Fliegen.
Aus dem traditionsreichen Verkehrslandeplatz in Würselen entwickelt sich ein Forschungs-, Technologie- und Wirtschaftsstandort für die Luftfahrt von morgen. Hochschulen, DLR, Unternehmen und regionale Partner bauen Merzbrück Schritt für Schritt zu einem Ort für Entwicklung, Erprobung und Produktion aus.
Verfügbare Start- und Landestrecke der heutigen Bahn 07/25.
Eröffnung der neuen Start- und Landebahn als wichtiger Schritt zum Forschungsflugplatz.
Zielgröße des geplanten Forschungs- und Gewerbeparks am Standort.
Projektzeitraum mehrerer derzeit geplanter Forschungs- und Innovationsbauten.
Der Standort trägt heute den Namen Forschungsflugplatz Würselen-Aachen. Er liegt vollständig auf Würselener Stadtgebiet, ist aber eng mit der Aachener Hochschul- und Forschungslandschaft verbunden. Die besondere Idee: Neue Luftfahrttechnik soll nicht nur im Labor entstehen, sondern in unmittelbarer Nähe zum realen Flugbetrieb entwickelt und erprobt werden können.
Zu den beteiligten Forschungspartnern gehören unter anderem RWTH Aachen, FH Aachen und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Forschungsschwerpunkte reichen von Leichtbau und neuen Produktionsverfahren bis zu elektrischen und hybridelektrischen Antrieben, Flugzeugsystemen und einer emissionsärmeren Pilotenausbildung.
Merzbrück ist nicht mehr nur ein langfristiger Masterplan. Am Standort laufen konkrete Bau-, Planungs- und Ansiedlungsprojekte. Parallel zum Flugbetrieb wachsen Forschungsflächen, Gewerbeansiedlungen und neue Einrichtungen für den Technologietransfer.
Damit wird Merzbrück zu einem besonders anschaulichen Beispiel für den Strukturwandel im Rheinischen Revier: Wissen aus den Aachener Hochschulen soll schneller in erprobte Technik, neue Unternehmen und industrielle Anwendungen überführt werden.
Das DLR betreibt in Aachen-Merzbrück das Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien und forscht dort unter anderem am elektrischen und hybridelektrischen Fliegen.
Geplant ist ein Lehr- und Forschungszentrum mit rund 2.000 Quadratmetern Hangar-, Labor-, Lehr- und Bürofläche sowie direkter Anbindung an den Flugbetrieb.
Für das AIC wurde 2026 die detaillierte Planung gestartet. Das mehr als 10.000 Quadratmeter große Zentrum soll Start-ups, wachsende Unternehmen und Forschung enger zusammenbringen.
Rund um den Flugplatz entstehen Flächen für luftfahrtaffine Unternehmen, Forschung und Produktion. Der Ausbau verbindet Wissenschaft mit neuen Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung.
Am Forschungsflugplatz wird unter anderem untersucht, wie elektrische Flugzeuge in der Pilotenausbildung eingesetzt werden können. Dafür arbeiten die FH Aachen und die in Merzbrück ansässige Flugschule Westflug an einem Projekt mit vollelektrischen Schulungsflugzeugen und Flugsimulator.
Solche Projekte zeigen, weshalb die unmittelbare Verbindung von Forschung und Flugplatz wichtig ist: Technik kann unter realen Betriebsbedingungen erprobt, ausgewertet und weiterentwickelt werden.
Wer bei Aachen nur an Dom, Karl den Großen und Printen denkt, übersieht einen wesentlichen Teil der Gegenwart. Die Region ist zugleich ein bedeutender Hochschul-, Forschungs- und Industriestandort. Merzbrück macht diese Verbindung besonders sichtbar.
Die dauerhafte Entwicklung des Forschungsflugplatzes wird auf dieser Wissensseite eingeordnet. Neue Baufortschritte, Forschungsprojekte, Erstflüge oder wichtige Förderentscheidungen sind dagegen Themen für datierte Beiträge im Blog.
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